Autor: Márk Hegedüs

Vilcashuamán, die “Erde des heiligen Falken”

Ich besuchte an den Osthängen der Anden die Ruinen eines Inka-Verwaltungszentrums. Vilcashuamáns großer Platz, an dem religiöse Zeremonien mit Opfergaben stattgefunden haben, der ehemalige Sonnentempel und der Ushnu bestätigten wieder mal die Schönheit der Architektur von Tawantinsuyu. Es war Samstagnachmittag, so wartete ich ziemlich lange auf ein mögliches Transportmittel auf der Hauptstraße von Vischongo. Ohne einen regionalen Bus oder ein Sammeltaxi verließ ich am Ende das Dörfchen mit dem weltgrößten Bromelienwald auf der Ladefläche eines Pickups. Zu dieser Zeit hatte es schon stundenlang geregnet. Der Regen hielt jedoch nicht an und verstärkte sich auf der steinigen Piste nach Vilcashuamán. Nach...

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Die Puya Raymondii-Pflanze, die “Königin der Anden” (Bildbericht)

Ich wette, dass kaum jemand etwas von Vischongo, dem archäologischen Komplex von Intihuatana und dem Titankayoq-Wald gehört hat. Liege ich da richtig?! Ich verbrachte das Wochenende im kleinen Dörfchen von Vischongo, zweieinhalb Stunden von Ayacucho entfernt, und ging an einem Samstagmorgen in den auf 4.200 Metern liegenden Naturschutzpark, in dem über 450 (!) Hektar vom Aussterben bedrohter Riesenbromelien beheimatet sind. Hier folgt ein ausführlicher Bildbericht über das Wahrzeichen Perus: Wenn Dir meine Abenteuer gefallen und Du auch gerne mal so eine Reise erleben würdest, dann schau mal hier vorbei. Wenn Dir dieser Eintrag gefallen hat und du neugierig auf weitere Fotos...

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Ausangate-Umrundung – Einer der höchstgelegenen Wanderpfade Perus

Meine Wanderabenteuer in den Anden setzte ich im Rahmen einer aufregenden Trekkingtour in der fantastischen Bergkulisse der Kettengebirge von Vilcanota fort. Ich verbrachte in sauerstoffarmer Höhenlage ganz besondere Tage auf abgelegenen Bergpfaden, als ich den heiligen Berg der Quechuas in der Andenregion von Cusco, den 6.384 m hohen Apu Ausangate umrundete. Während den vier erlebnisreichen Trekkingtagen bin ich mehr als 60 Kilometer gewandert, bewunderte zahlreiche einsame Eisgipfel und übernachtete auf Biwakplätzen fast so hoch wie der Mont Blanc. In Cusco plante ich nach zwei erfolgreichen Expeditionen im Hochgebirge, nämlich der Durchquerung der Cordillera Apolobamba und der Choquequirao-Wanderung, ein weiteres Abenteuer...

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Choquequirao, die Wiege des Goldes

Als ich wieder mal die Zivilisation verlassen hatte, unternahm ich eine weitere Expedition, diesmal an den Ausläufern der Salcantay-Gebirgskette in den peruanischen Anden. Nach einigen Tagen Fußmarsch erreichte ich während eines nomadischen und kniebelastenden Abenteuers die abgelegene Ruinenstadt der Inkas, Choquequirao. Die aufregende und malerische archäologische Stätte ist eine der geheimnisvollsten Orte der Welt. In Bolivien habe ich das Hochgebirgswandern in der Cordillera Apolobamba ein paar Wochen zuvor sehr genossen, so wollte ich in Peru nach einer weiteren epischen und herausfordernden Trekking-Tour Ausschau halten. Ich habe die berühmteren und leichter zugänglichen Sehenswürdigkeiten des Heiligen Tals schon mal erkundet, deshalb wollte...

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Cordillera Apolobamba: Hochland-Traumtrekking in Bolivien

Mit meinem deutschen Begleiter, der mir auf 76 km Wegstrecke und fünf Tage lang zur Seite stand, durchquerte ich auf eigene Faust eine der vernachlässigten Berggruppen Boliviens. Und zwar die vor allem wegen des illegalen Bergbaus bekannte Cordillera Apolobamba. Auf dem präkolumbianischen Wanderweg “Kallawaya”, der von Pelechuco nach Charazani durch verschiedene Klimazonen und über mehrere Pässe um die 5.000 Meter führt, wanderten wir mitten in der Nebensaison. So erwischten wir nachmittags oft Schnee, Schneeregen oder einfach nur Regen… Wir haben die Höhenwanderung trotzdem sehr genossen. Die Highlights?! Neben den bezaubernden, atemberaubenden Landschaften und Ausblicken, die auf 4.700 Metern befindliche...

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Mein Aufenthaltsort zur Zeit

Wer schreibt hier?

Mein Name ist Márk und ich bin seit 2014 in Lateinamerika unterwegs. Ich habe den imposanten Kontinent mit allen erdenklichen Verkehrsmitteln bereist und schon einige atemberaubende Abenteuer erleben dürfen. Dennoch blogge ich erst seit Oktober 2017. Mein Ziel ist es, alle Gebiete in Süd- und Zentralamerika komplett und intensiv zu bereisen, 6000-er Andengipfel zu besteigen, alle spektakulären Naturwunder zu erkunden und über diese Reisen und Geschichten, die das Leben unterwegs so schreibt, zu berichten.