Ich habe bereits zahlreiche Textberichte zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Bundesstaates Bahía im Nordosten Brasiliens verfasst, daher kommt diesmal ein Bildbeitrag zum erneuten Besuch. Nachdem wir die grenzenlose Lebendigkeit afro-brasilianischer Kultur in Salvador de Bahía kennengelernt haben, wandernten wir in der von tiefen Canyons zerfurchten Tafelberglandschaft der Chapada Diamantina und besuchten dann die ursprüngliche Trauminsel Boipeba. Unseren wunderbaren Aufenthalt in Bahía rundeten wir an der Küste von Praia do Forte mit der Beobachtung von Schildkröten ab.

Die Altstadt (Pelourinho) stammt aus der Kolonialzeit, die bunten historischen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert präsentieren das charmanteste Viertel von Salvador.

Die klangvolle afro-brasilianische Community von Olodum organisiert oft öffentliche Proben auf den Straßen von Pelourinho, um mit ihren Bateristas Open Air Workshops abzuhalten, in denen die afrikanische Wurzel der Samba hervorgehoben wird.

Bunte und abwechslungsreiche Glücksbändchen schmücken die Gitter der Kirchen. Die brasilianischen Glücksbringer enthalten religiöse Aufschriften und Sprüche. Die einzelnen Farben bedeuten unter anderem Gesundheit, Entwicklung, Liebe, Spiritualität oder Erfolg.

Eines der beliebtesten Urlaubsziele für Ökotouristen und Wanderer in Brasilien ist der Nationalpark Chapada Diamantina in Zentralbrasilien. Auf dem stark erodierten Plateau des “Diamantencanyons” besuchten wir die reizvollen Wasserfälle entlang dem Flussbett des Rio Lençóis.

Gergő genießt die Wanderung in der zerklüfteten Landschaft und posiert vor Freude inmitten einer gewaltigen Schlucht zwischen massiven Felsblöcken.

Das Capão-Tal ist heutzutage ein florierendes Ökoparadies. Hier befinden sich die beeindruckendsten Tafelberge des Landes.

Mit prächtigen Blumen und vielfarbigen Vögeln stößt man beim Wandern auf viele natürliche Attraktionen.

Das hier und da mit Hochwasser überflutete Vale do Capão ist ein großartiges Wanderziel mit einer unvergleichlichen Erfahrung und Aussicht.

Der Pfad zum Fumaça-Wasserfall führt durch eine atemberaubende Canyonlandschaft und ist hin und zurück gute zwölf Kilometer lang. Der faszinierende Panoramablick auf die Schlucht war jeden Tropfen Schweiß wert!

Die Mutigen klettern am schmalen Felsvorsprung an die Kante des Abgrundes, um dieses erstaunliche Naturwunder noch genauer zu betrachten.

Eine Besonderheit des zweithöchsten Wasserfalls Brasiliens ist, dass das Wasser durch den kräftigen Wind oft zur Seite weggeblasen wird und vaporisiert. Als ich dort war, drehte sich die Schwerkraft dank des Windspiels um und das Wasser – statt in die Schlucht zu stürzen – “floss nach oben”.

Herrliche Natur, kristallklares türkisfarbenes Meer und weicher Sandstrand. Außerhalb der Hochsaison scheint die malerische Insel Boipeba noch unberührter zu sein.

Im autofreien Inselparadies ist das Lebenstempo angenehm langsam. Hier hat es niemand eilig.

Wunderschöner Sonnenuntergang mit Palmen auf Ilha Boipeba.

Eines der beliebtesten Kurzurlaubsziele für die Einwohner von Salvador de Bahía ist Praia do Forte, ca. 10 km von Imbassaí entfernt.

Der trendige Ferienort beherbergt das nordöstliche brasilianische Zentrum des 1982 gegründeten Naturschutzprojekts TAMAR, das den Schutz und die Aufzucht von Meeresschildkröten als eines seiner Hauptziele identifiziert hat.

Verschiedene Arten von Schildkröten, Haien und Rochen können an einem der wichtigsten Schauplätze des brasilianischen Meereslebens beobachtet werden. Der exotische Projeto Tamar zeigt auch, wie die vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten Eier legen und wie ältere Babys wieder in den Ozean entlassen werden.

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