Nachdem ich die Insel Santa Cruz erkundet habe, gelangte ich mit einem Speedboat auf die Insel Isabela, die größte Insel des Galapagos-Archipels. Isabela ist die einzige Insel, durch welche die Äquatorlinie verläuft. Isabela und die nahe gelegene unbewohnte Insel Fernandina sind die jüngsten der Galapagos-Inseln. Fünf der sechs Vulkane auf der überirdisch schönen Insel Isabela, sind heute noch aktiv. Daher formen die Vulkane ständig das Gesicht und die exotische Tierwelt der fast 4.600 Quadratkilometer großen Insel. Hier folgt ein ausführlicher Bildbericht:

Ich hatte unvergessliche Momente, als ich zur wunderschönen Lagune Concha Perla, welche sich auch perfekt zum Schnorcheln eignet, ging. Auf dem Pfad dorthin blockierten nämlich die auf dem Galápagos-Archipel heimischen endemischen Seelöwen meinen Weg

Hinter der Hauptsiedlung Puerto Villamil, in Richtung der Aufzuchtsstation Arnaldo Tupiza, befindet sich der größte Salzwassersee der Galapagos-Inseln, die Laguna Salinas. In der Lagune sind ca. fünfhundert Rosaflamingos zuhause. Wie üblich auf dem Archipel, konnte ich auch die Flamingos in ihrer natürlichen Umgebung direkt aus Körpernähe beobachten und fotografieren

Der lang gestreckte Sandstrand von Puerto Villamil lädt nicht nur zum Schwimmen, Relaxen und Sonnenbaden ein. Der Strand ist auch perfekt zum Beobachten der Roten Klippenkrabben und der mit den Krabben in einer Symbiose lebenden Meeresleguane geeignet, die den Körper in der Sonne erwärmen, um in kaltem Wasser schwimmen zu können

Eines der beliebtesten Nahrungsmittel von Riesenschildkröten auf der Insel sind die Blätter des Manchinelbaums. Die apfelähnlichen Früchte der „Manzanilla de la muerte” können bei Verzehr tödlich sein

Von Puerto Villamil aus gelangte ich während eines aufregenden Spaziergangs zum historischen Denkmal von Muro de las Lágrimas (Die Mauer der Tränen). Zwischen 1946 und 1959 nutzte die ecuadorianische Regierung das Eiland als Strafkolonie für hartgesottene Verbrecher sowie politische Dissidenten. Heute ist die von den Gefangenen entrichtete Mauer das Einzige, was von der Strafkolonie übrig geblieben ist

Der Aussichtspunkt der Muro de las Lágrimas ist der höchste Punkt auf der Insel Isabela. Worte können das Panorama nicht beschreiben, das uns die Gesamtheit der Kleinstadt, des kristallblauen Meers und der ganz besonderen Vegetation bietet

Nachmittags besuchte ich oft das Hafenbecken, wo ich die im türkisfarbenen Wasser schwebenden Wasserschildkröten beobachtet habe. Die Beobachtung der Schildkröten aus unmittelbarer Nähe gehörte zu meiner Lieblingsbeschäftigung am Nachmittag

Bevor ich auf die Galápagos-Inseln gekommen bin, wollte ich unbedingt zum durch verschiedenste Vegetationszonen führenden und landschaftlich sehr spannenden Vulkan Chico. Leider war dies aufgrund der vulkanischen Akitivität während meines Aufenthalts nicht möglich, sodass ich am Ende den gewaltigen Vulkan Sierra Negra besucht habe. Als einer der aktivsten Vulkane der Galapagos-Inseln liegt Sierra Negra unweit der Hauptsiedlung von Isabela, aber kann nur als geführte Tour besucht werden. Der 535.000 Jahre alte Sierra Negra ist berühmt für seinen Vulkankrater, der mit einem Durchmesser von gigantischen 10 Kilometern die zweitgrößte Caldera der Welt besitzt. Der Vulkan ist so aktiv, dass er zwei Monate nach meinem Besuch wieder Feuer spuckte und daher für einige Zeit geschlossen wurde

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