Auf der Halbstrecke zwischen Bogotá und Medellín, bereits im Departamento Antioquia liegt Doradal. Am Rande der Kleinstadt besuchte ich das ehemalige Grundstück des bekannten Kartellführers namens Pablo Escobar, welches heute als vielseitiger Familien-Themenpark mit diversen Wasserattraktionen dient. Leider steht die ehemalige Residenz des reichsten Gangsters der Welt nicht mehr. Ich fand den Besuch des winzigen Pablo Escobar-Museums, welches das luxuriöse Leben des Medellin-Kartellführers vorstellt, und die exklusive Autosammlung – welche mittlerweile ausgebrannt und komplett verrostet auf dem Grundstück steht – interessant, dennoch würde ich nicht noch einmal den einstigen luxuriösen Landsitz des berüchtigten Drogenbarons besuchen…

Heute ist die Hacienda Nápoles (= Landgut Neapel) sowohl ein Familien-Unterhaltungszentrum als auch ein Museum, welches das legendäre Luxusleben von Pablo Escobar präsentiert. Auf dem ehemaligen Anwesen des berühmtesten Drogenbarons funktionierte zu seiner Blütezeit ein riesiger Privatzoo. Von der Zeit des berühmt-berüchtigten Narcos haben nur die Nilpferde überlebt, daher sind sie die tierischen Hauptattraktionen des Parks. Escobar’s Traum-Ranch wurde vom kolumbianischen Staat in einen Themenpark umgewandelt und schließlich 2007 wiedereröffnet.

Der ehemalige Nachlass des Chefs des größten kolumbianischen Drogenkartells liegt 170 km von Medellín entfernt. Pablo Escobar hat in den späten 1970er-Jahren monatelang nach einem idealen Standort gesucht, der als sein Hauptquartier dienen würde. Dieser Ort befindet sich unweit von Doradal in Puerto Triunfo, wo das luxuriöse Anwesen von Pablo Escobar, dem reichsten Verbrecher aller Zeiten, als Monument seines eigenen Größenwahns erbaut wurde.

Alle möglichen Tiere ließ Escobar einfliegen, Elefanten, Giraffen, Nilpferde. Der ehemalige Privatzoo war in den 1980er Jahren auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach dem Tod Escobars verfiel das Gelände, sein Privatzoo wurde aufgelöst. Die meisten Tiere hat man an verschiedene Tierparks verkauft, da ihre Erhaltung eine große Belastung und hohe Kosten darstellte. Die Anzahl der Flusspferde in den Nebenflüssen von Rio Magdalena und im Fluss selbst wuchs jedoch im Laufe der Jahre beständig.

Das Eingangstor zum ehemaligen Privatbesitz des verstorbenen Kokainkönigs. Am weißen Tor hängt eine Replika der einmotorigen Piper Super Cub PA-18 Flugzeugs im Safarilook, mit dem die erste größere Kokainsendung in die USA geschmuggelt wurde.

Die meisten Affen bewegen sich frei auf dem Areal des ehemaligen Domizils von Drogenboss Escobar.

Einer der zahlreichen künstlich angelegten Seen auf der ehemaligen Protz-Farm des Drogenbosses.

Doradal ist heutzutage eine ganz normale, durchschnittliche kolumbianische Kleinstadt.

Das frühere Zuhause von Pablo Escobar bietet heute ein Erlebnisbad und einen Rutschenpark mit Wasserfällen, die jedes Jahr bis zu 50.000 Besucher anzieht. Der Wasserpark ist nur mit einem teuren zusätzlichen Ticket (ca. 17 USD) besuchbar, so habe ich es diesmal lieber ausgelassen… es hat wohl nichts mit Pablo Escobar’s Geschichte und Leben zu tun.

Viel interessanter fand ich die Leguane, die ich auf dem Weg zum kleinen Museum fotografierte.

Zusammen mit einer Vielzahl von exotischen Tierarten fand ich das Museum, hauptsächlich mit vergrösserten Fotos und Zeitungsberichten von anno dazumal, viel interessanter als den für Familien gedachten Themenpark.

Neben dem winzigen Museum befinden sich die Überreste der ehemals millionenteuren Luxusautosammlung von Pablo Escobar, die mittlerweile komplett ausgebrannt und verrostet ist.

In den 1980er Jahren hat der größte Drogenboss aller Zeiten neben zahlreichen exotischeren Tieren vier Flusspferde aus Kalifornien in seinen persönlichen Safaripark importiert. Das wilde Nilpferd ist nur in den Regenwäldern und Sümpfen Afrikas heimisch, jedoch leben heutzutage rund 50-60 Flusspferde in freier Wildbahn auf der 3.000 Hektar großen Ranch. Einschließlich dem kleinen Nilpferdbaby Vanessa, welches seit seinem Geburt das Herzstück des Vergnügungsparks ist. Das Nilpferdbaby ist seit Juni 2014 auch das offizielle Maskottchen des Themenparks Hacienda Nápoles.

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