Nach dem Besuch der hohen Berge und Gebirgszüge der Cordillera Blanca in den Anden hinter Huaraz reiste ich ins sonnige Cusco, um die ehemalige Hauptstadt des Inkaimperiums und das faszinierende Heilige Tal zu erkunden. Ich hatte diesmal vor, die Sehenswürdigkeiten in und um Cusco kennenzulernen, zu denen ich bei meinen bisherigen Besuchen im Andenhochland irgendwie nie Gelegenheit hatte. Hier folgt ein ausführlicher Bildbericht:

Kenko’s geheimnisvolle, besonders aufregende Ruinenanlage, mit zerklüfteten Felsen, Gängen und Höhlen, liegt am Rande der Königstadt Cusco. Hier war das astronomische und zeremonielle Zentrum der Inkas. Historiker und Wissenschaftler diskutieren immer noch die genaue Geschichte der geheimnisvollen Kultstätte mit ihrer mysteriösen Aura.

Die auf einer Anhöhe erbaute Festung Puka Pukara diente als Militärstation. Der prächtige Inka-Gebäudekomplex, auch Rote Festung genannt, stammt aus der Zeit des neunten Inka-Herrschers Pachacútec Yupanqui in der Mitte des 14. Jahrhunderts und ist bis heute noch sehr gut erhalten.

Unweit der Ruine der kleinen Inkafestung Puka Pukara befindet sich Tambomachay, das Bad der Inka, welches auch als militärischer Vorposten gedient haben soll. Eine Reihe von Aquädukten, Kanälen und Wasserfällen unterstützt die wichtige Rolle des Wasserheiligtums.

Der Besuch des quirligen San Pedro Marktes ist jedes Mal Pflicht in Cusco.

Atemberaubender Panoramablick über die gesamte Stadt von Cusco vom Aussichtspunkt Cristo Blanco (Statue des Weißen Christus) aus.

Trotz der Tatsache, dass sich die Ruinen von Sacsayhuamán (in Quechua: Saqsaywaman) direkt oberhalb von Cusco befinden, war ich bei meinen dutzenden Besuchen in der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Reiches heuer das erste Mal in der imposanten Inka-Festung. Die Mauern einer der bedeutendsten Anlagen vor den Toren der Königstadt stellen in der Inka-Mythologie den Kopf des Pumas dar, dessen Körper von Cusco gebildet wurde. Auf der Anlage Sacsayhuamán findet jedes Jahr das Inti Raymi Festival, das größte und spektakulärste traditionelle Fest in den Anden statt.

Hunderte Tonnen von gigantischen Steinen bilden die geheimnisvolle Inka-Festung von Sacsayhuamán. Für die Wissenschaftler ist bis heute nicht bekannt, wie die Inkas die massiven Steingiganten in die atemberaubende Szene oberhalb von Cusco transportiert haben und wie diese Steine mit so viel Fachwissen geschnitzt wurden.

Die meisten Touristen spazieren durch die gesamte Anlage von Saqsaywaman, aber die große Menge der Schaulustigen steht vor den Lamas Schlange, die sich in der Ruinenanlage ausruhen.

Die Cristo Blanco-Statue, an der Spitze des Hügels Pukamoqo, welche von dem in Cusco ansässigen Künstler Francisco Olazo Allende entworfen wurde, befindet sich auf einem spirituellen Ort der Inka und liegt 3.575 Meter über dem Meeresspiegel.

Die Landesspezialität Perus, das gebratene Meerschweinchen.

Ich habe mich vor ein paar Jahren in die Stadt Pisac im berühmten Valle Sagrado total verliebt. Dieses Mal entdeckte ich das am höchsten Plateau in der Mitte des Tempelbereichs liegende eher weniger bekannte Intihuatana und seinen Aussichtshügel, die im Vergleich zum Fort von Q’allaqasa kaum von Touristen besucht werden. Das Intihuatana ist zweifellos die schönste, aber am wenigsten besuchte Fundstätte der Inka-Ruine. Das wunderschöne Panorama auf die umliegenden Berge und das fruchtbare Tal mit seinen Terrassen kann nicht mit Worten beschrieben werden.

Die perfekt durchdachte Stadt von Ollantaytambo, ein weitläufiger Steinkomplex am Ende des Heiligen Tals im Urubambatal gelegen, diente den Inkas einst als Rückzugsort vor den spanischen Konquistadoren um Francisco Pizarro. Die eindrucksvollen Mauern der Ruinenanlage von Ollantaytambo sind bis heute insgesamt sehr gut erhalten.

Obwohl man selten von den Pinkuylluna-Ruinen, die auf einem steilen, gegenüberliegenden Berghang von Ollantaytambo errichtet wurden, hört, wurden die Ruinen einer Ansammlung von hausartigen Lagerhäusern zu einem der Höhepunkte meines Besuchs im Heiligen Tal. Der sensationelle Panoramablick auf die historisch bedeutende archäologische Stätte von Ollantaytambo ist wahrlich atemberaubend.

Moray’s geheimnisvolle Dolinen verschiedener Tiefen sind die Erinnerungen an die terrestrische, planmäßige Landwirtschaft der Inka. Die Ureinwohner haben mit in den Anden seit undenklichen Zeiten angebauten Pflanzen experimentiert, um diese mit Hilfe von ausgeklügelten Kanalsystemen auf konzentrisch angeordneten Terrassen effizienter anzubauen.

Der Ort Maras verwendet seit Generationen fast 3.000 Salzbecken. Das natürliche Quellwasser setzt das Mineralsalz aus dem terrassierten Kulturland frei. Aufgrund der Wärme der Sonne verbleiben während des Verdampfungsprozesses dicke Salzablagerungen an der Oberfläche, die in großen Blöcken gelagert und auf den lokalen Märkten verkauft werden.

Ich erlebe sehr gerne regionales, nachhaltiges und authentisches Essen auf der Straße. Solche provisorischen Restaurants sind nicht dafür bekannt, dass sie eine Speisekarte mit vielen Optionen für die anhaltenden Autos anbieten. In meinem Fall, irgendwo am Straßenrand zwischen Ollantaytambo und Chinchero, servierten die einheimischen Frauen in ihrer improvisierten Küche nur zwei Gerichte. Beide waren unglaublich köstlich und kamen gut an!

Einer der beeindruckendsten Aussichtspunkte im Heiligen Tal liegt irgendwo auf der Strecke zwischen Ollantaytambo und Chinchero. Wundervolles Panorama auf die Anden-Täler und auf die schneebedeckten Berge! 

Eine in Tracht gekleidete Frau zeigt in Chinchero, wie sie die Wolle aus Schaf und Lama durch Färbung mit rein natürlichen Stoffen herstellt.

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