Ich habe in einem früheren Blogbeitrag schon einmal ausführlich über Perus ikonische historische Sehenswürdigkeit, die sagenhafte archäologische Stätte von Machu Picchu, geschrieben. Daher folgt jetzt, nachdem ich wieder zur wichtigsten Touristenattraktion des südamerikanischen Kontinents zurückgekehrt bin, ein ausführlicher Bildbericht:

Perus meistbesuchte Attraktion wurde, mehrere Jahrhunderte nach den spanischen Eroberungen, mit Hilfe lokaler Indigener durch Hiram Bingham im Juli 1911 für die Welt entdeckt. Den Namen des amerikanischen Forschers trägt auch der weltweit kürzeste Luxuszug, der mit seinem Expedition Ticket sowohl einen Nachmittagstee, als auch ein Vier-Gänge-Menü für seine Klienten bietet und den typischen Touristenort, Aguas Calientes, das Sprungbrett zum Machu Picchu in dreieinhalb Stunden erreicht.

Aguas Calientes, das Sprungbrett zum Machu Picchu, liegt im Urubambatal und ist der letzte Ort vor der legendären Inka-Stätte.

Die verlassene Inka-Zitadelle von Machu Picchu versteckt sich zwischen den himmelhohen und eisigen Andengipfeln. Die Festung und ihr Territorium, die fast zweihundert Gebäudekomplexe umfassen, bestehen aus sorgfältig aus Stein gefertigten Bauten, deren Strukturen erdbebenresistent und ohne Mörtel gebaut worden sind.

Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Südamerikas wurde von dem Inka-Herrscher Pachacútec Yupanqui im 15. Jahrhundert auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des Berges gleichen Namens (Machu Picchu) erbaut. Auch außerhalb der Hochsaison wird die Ruinenstätte von einem jährlich kräftig wachsenden Touristenstrom besucht. Daher wird geraten, schon in der Dämmerung entweder über die unzähligen und steilen Steintreppen zu Fuß zum Eingang der Festung hinaufzusteigen oder mit einem der im Zehn-Minuten-Takt fahrenden teuren Busse (ca. $20 für eine Fahrt) zur Zitadelle hochzufahren.

Während meines aktuellen Besuchs in der gut erhaltenen Ruinenstadt ging ich zuerst zum berühmten Inti Punku, zum Sonnentor des legendären Inka-Trails. Das Sonnentor befindet sich ca. eine Stunde zu Fuß vom Eingangstor des Weltwunders entfernt und erhebt sich 350 m über den Ruinen. Machu Picchu breitet sich hier malerisch vor mir aus.

Nach mehreren Tagen Fußmarsch am Camino Inca kommt man am letzten Tag am Sonnentor „Inti Punku“ an. Der Blick auf die berühmte Inkastätte im morgendlichen Nebelschleier löst ein magisches, unbeschreibliches Gefühl in einem aus!

Machu Picchu – der bekannteste Blick auf die Inka-Ruinen.

Hast Du gewusst, dass man in der spektakulären Ruinenstätte von Machu Picchu mit einer zusätzlichen Eintrittskarte, einen der zwei steilen 3000er der Cordillera de Vilcabamba besteigen kann? Beide gelten als die unglaublichsten kurzen Spaziergänge der Welt. Huayna Picchu, mit seinen steinernen, steilen und unebenen Treppen, ist der Berg im Norden der Inkastadt. Als Hintergrund der meisten symbolischen Bilder von Machu Picchu ist der Huayna Picchu eine überzeugende abenteuerliche Touristenattraktion im Weltwunder.  

Ich war in einem sehr guten Zustand, so erreichte ich vor Mittag den Gipfel von Huayna Picchu (sein Name bedeutet “junger Gipfel”), wo mich ein wahrhaft majestätischer Anblick erwartete.

Obwohl ich schon öfters durch die atemberaubenden Landschaften des Machu Picchu gewandert bin, war ich über die Chance sehr glücklich, zum ersten Mal auch den Huayna Picchu besteigen zu dürfen. So gelangen mir neue und bewegende Fotoaufnahmen, welche die Erinnerungen an die Inkazeiten aus einer völlig anderen Perspektive demonstrieren.

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