Ich besuchte an den Osthängen der Anden die Ruinen eines Inka-Verwaltungszentrums. Vilcashuamáns großer Platz, an dem religiöse Zeremonien mit Opfergaben stattgefunden haben, der ehemalige Sonnentempel und der Ushnu bestätigten wieder mal die Schönheit der Architektur von Tawantinsuyu.

Es war Samstagnachmittag, so wartete ich ziemlich lange auf ein mögliches Transportmittel auf der Hauptstraße von Vischongo. Ohne einen regionalen Bus oder ein Sammeltaxi verließ ich am Ende das Dörfchen mit dem weltgrößten Bromelienwald auf der Ladefläche eines Pickups.

Als Zeichen der Treue, Demut und wahren Verehrung errichtete der Inka-Stamm in Vilcashuamán zu Beginn des 15. Jahrhunderts einen seiner zahlreichen Kultplätze der Sonne.

Zu dieser Zeit hatte es schon stundenlang geregnet. Der Regen hielt jedoch nicht an und verstärkte sich auf der steinigen Piste nach Vilcashuamán.

Die Iglesia de San Juan Bautista, im Besitz des Erzbischofs von Ayacucho, wurde Ende des 16. Jahrhunderts auf den gewaltigen Basismauern des ehemaligen Sonnentempels errichtet.

Nach Einbruch der Dunkelheit gelangte ich ins Zentrum des eher kleinen Dorfes, welches sich auf 3.490 Metern über dem Meeresspiegel befindet.

Der Haupttempel von Vilcashuamán besteht aus einem einzigen Schiff, seine Fassade ist im Renaissance-Stil gehalten.

In einer ruhigen Seitenstraße nahe des Hauptplatzes fand ich schnell eine saubere Unterkunft. Das wunderbarste an diesem Abend war die wohltuende heiße Dusche und die Tasse heißer Tee, denn beide waren lebensrettend!

Verkaufsbude aus dem kräftigen Stamm der Riesenbromelie am Eingang von Ushnu.

Als das geographische Zentrum des Inkareiches diente Vilcashuamán in seiner Blütezeit auch als rituelles, administratives und sakrales Zentrum der Inka.

Eine rechteckige Pyramide mit fünf plattformartigen Etagen.

Ihre Gründung verdankt die Stadt der erfolgreichen Eroberung und Unterwerfung der indigenen Völker der Chancas und der Pocras. Dies war die Zeit, als der Gebäudekomplex um den Platz herum erbaut wurde, an dem religiöse Rituale und Zeremonien mit Opfergaben durchgeführt wurden.

Das einzigartige Vilcashuamán war eine wichtige Inkastadt.

Auf dem Hauptplatz der auch “Erde des heiligen Falken” genannten Siedlung befinden sich zwei der vorherrschenden Gebäude der Epoche, die Iglesia de San Juan Bautista, welche auf den Trümmern des Sonnentempels (El Templo del Sol) von den Spaniern erbaut wurde und die Inkapyramide Ushnu.

Nach der erfolgreichen Eroberung durch die früher hier ansässigen indianischen Völker der Chancas und der Pocras entstand als Erstes der Plaza in Vilcashuamán.

Letztere ist eine terrassierte Pyramide, die für die heiligen und religiösen Zeremonien des Inkareiches verwendet wurde. Der Trono Sagrado ist ein aus perfekt zugehauenen Steinen gefertigtes Monument von fünf abgestuften Plattformen.

Ushnu, auch Trono Sagrado genannt, ist ein eindrucksvolles Gebäude in Form einer abgeplatteten Pyramide.

Auf der höchsten Plattform befindet sich ein, in einer einzigartigen Weise geschnitzter, Doppelsessel, der früher einmal mit Goldplatten verziert gewesen sein soll.

Die teilweise sehr gut erhaltenen Ruinen können ohne Führung besichtigt werden.

Auf dieser Sitzgelegenheit sollen der Inkaherrscher und seine Frau, die Coya gesessen haben, während die beiden die Rituale und Zeremonien auf dem Platz anführten.

Gut erhaltene steinerne Treppe führt bis zum höchsten Teil hinauf.

Leider ist das Betreten der oberen Etage wegen der Gefahr eines möglichen Zusammenbruchs seit einigen Jahren nicht mehr gestattet. Nichtsdestotrotz war es eine großartige Erfahrung, dieses nicht alltägliche Bauwerk zu besichtigen und zu umrunden.

Ein gewaltiges Monument vom Inkaherrscher Pachacútec Yupanqui schmückt den Hauptplatz von Vilcas.

Während eines in Vilcas verbrachten Tages zeigte das ehemalige Führungszentrum der Inkas seine wichtige Vergangenheit und reichen Werte.

Architektonisches Vorzeigeobjekt der Inkas, das jeden Besucher zum Staunen bringt.

Bald geht es für mich über Ayacucho Richtung Norden des Landes, um die ältesten, mystischen Ruinenstädte des amerikanischen Kontinents zu erkunden.

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