Autor: Márk Hegedüs

Das Bahnstädtchen Alausí und die Teufelsnase

Ich bin vor sechs Jahren durch das als beliebte Touristenattraktion geltende Teilstück der Ferrocaril Transandino gereist. Der Zug fuhr in Schlangenlinien abwechselnd vor- und rückwärts bergab und stieg den markanten Felsvorsprung fast senkrecht ab. Dieses Mal ging ich auf ungewöhnliche Weise durch das aufregendste Gelände der transandinischen Eisenbahn – auf einem Wanderweg zu Fuß. Mal sehen, wie anders es ist, auf den Zuggleisen zu laufen als in einem mit Touristen überfüllten Zugwagen! Ich verließ Cuenca und fuhr weiter nach Norden. Bevor ich den 6.267 m hohen erloschenen Stratovulkan Chimborazo besichtigte, hielt ich erneut im Zentrum des ecuadorianischen Hochlands an. Anstelle...

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Der El Cajas Nationalpark

Innerhalb von zwei Monaten habe ich gleich zweimal in einer der größten Páramo-Regionen der Erde eine Wanderung unternommen. Während beim ersten Mal meine Wanderschuhe auf dem sumpfigen Boden vom feuchten Gras völlig durchnässt waren, entkamen wir beim zweiten Mal glücklich dem Regen. Für diesen aktuellen Bericht verwende ich hauptsächlich Fotos, die den sonnigen Paramo zeigen, während ich mich im Blogbeitrag an mein faszinierenderes, nasses Abenteuer erinnere. Nachdem ich die Sehenswürdigkeiten von Cuenca und Umgebung erkundet hatte, erwartete mich eine aufregende Attraktion, nämlich der etwa 29.000 ha große Cajas Nationalpark mit ca. 230 Teichen und Seen. In den Bergen oberhalb...

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Cuenca und seine Umgebung

Nach fast neunzig Tagen in Peru verließ ich das Land Richtung Ecuador. Die Grenzbeamten notierten meinen Namen überraschenderweise in einem karierten Heft. Trotz der irgendwie seltsamen Registrierung begann ich gleich nach meiner Ankunft in Cuenca, die besten Attraktionen der kulturreichen Stadt und ihrer Umgebung kennenzulernen. Es gibt in der unmittelbaren Umgebung der Großstadt eine Inka-Ruinenstätte, eine wichtige Pilgerstätte und einen fabelhaften Naturpark. Es ist ein gutes Gefühl, wieder in Ecuador zu sein! Es dauert nur noch wenige Tage, bis meine Aufenthaltserlaubnis in Peru abläuft. Daher muss ich dringend in den Norden weiter, um das Land zu verlassen und so...

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Die Pyramidenruinen von Chotuna-Chornancap (Bildbericht)

Mein 90-tägiger Aufenthalt in Peru geht bald zu Ende, so nutzte ich daher meine letzten Tage gut aus und besuchte während meines Aufenthalts um Chiclayo die letzte Ausgrabungsstätte. Um ehrlich zu sein, habe ich zum ersten Mal vom Pyramidenkomplex Chotuna-Chornancap erst gehört, als ich das geniale Museum der Königsgräber von Sipán besuchte. In einer der zweifellos reichsten peruanischen Ausstellungen in Lambayeque entdeckte ich einen Handzettel auf dem die Anlage von Chotuna erwähnt wurde. Beim Tempelbau handelt es sich um die Legende des mythischen Königs Naymlap… Wenn Dir dieser Eintrag gefallen hat und du neugierig auf weitere Fotos und Informationen...

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Das Nationalmuseum von Sicán und der Hexenmarkt in Chiclayo (Bildbericht)

Ferreñafe liegt etwa 20 km von Chiclayo entfernt und ist ein langweiliges Kaff. Tatsächlich gibt es in der als unattraktiv angesehenen Ortschaft nicht viel zu sehen, nur ein Museum, das Anfang der 2000er Jahre eröffnet wurde. Das Museum bewahrt das kulturelle Erbe der Lambayeque Zivilisation, die vor etwa 1.200 Jahren an der nordwestlichen Küste Perus blühte. Ich habe die wunderbare Ausstellung über die Prä-Inka-Zivilisation besichtigt und da Chiclayo meine aktuelle Basis ist, habe ich am Nachmittag auch den recht sehenswerten Hexenmarkt besucht… Wenn Dir dieser Eintrag gefallen hat und du neugierig auf weitere Fotos und Informationen geworden bist, besuche...

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Mein Aufenthaltsort zur Zeit

Wer schreibt hier?

Mein Name ist Márk und ich bin seit 2014 in Lateinamerika unterwegs. Ich habe den imposanten Kontinent mit allen erdenklichen Verkehrsmitteln bereist und schon einige atemberaubende Abenteuer erleben dürfen. Dennoch blogge ich erst seit Oktober 2017. Mein Ziel ist es, alle Gebiete in Süd- und Zentralamerika komplett und intensiv zu bereisen, 6000-er Andengipfel zu besteigen, alle spektakulären Naturwunder zu erkunden und über diese Reisen und Geschichten, die das Leben unterwegs so schreibt, zu berichten.