Nach einem sehr frühen Start am Morgen erlebte meine Reisegruppe eine weitere kathartische Erfahrung in Peru. Diesmal pilgerten wir auf den 5.036 Meter hohen Gipfel des Regenbogenbergs und wanderten weit und breit durch das Rote Tal. Da ich bereits detailliert über den farbigen Berg geschrieben habe, präsentiere ich nun aktuelle Fotos dieses besonderen geologischen Phänomens in Form von einem Bildbericht.

Ausgehend von der peruanischen Touristenhochburg Cusco erreichten wir im frühen Morgengrauen den Beginn des Regenbogenbergpfades. Obwohl der bewusst geplante sehr frühe Start das Auftreten von Menschenmassen verhinderte, warteten die Einheimischen schon so früh auf die ganzen Heerscharen von Touristen.

Die Mirador-Gruppe tauschte eine ganztägige Besichtigungstour in Cusco gegen eine ausgedehnte Höhenwanderung und war schon zu Beginn der Tour von der malerisch-nebligen Andenlandschaft begeistert.

Der alternative Parkplatz von Viñicunca ist schnell mit Kleinbussen gefüllt.

Ausgehend von einer Höhe von 4.500 Metern bewältigt man in wenigen Stunden einen Höhenunterschied von über fünfhundert Metern. Als wir unweit des Gipfels kurz zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurückblickten, entfaltete sich vor unseren Augen das bunte Regenbogengebirgstal.

Mitglieder lokaler Andengemeinschaften sind auf Touristen spezialisiert, die nicht an die bevorstehenden Höhenmeter gewöhnt sind. Viele werden so in der großen Höhe in sauerstoffarmer Atmosphäre per Pferd nach oben gebracht.

Der ursprüngliche Zugang in Pitumarca ist wegen Straßenrenovierungsarbeiten geschlossen, daher nähern wir uns dem ikonischen Naturwunder Regenbogenberg von der Seite des Roten Tals. Keinen von uns wird das unvergessliche zusätzliche Erlebnis stören!

Das Gelände um den Viñicunca ist mit schneebedeckten Berggipfeln im Hintergrund ziemlich spektakulär.

Den signifikanten Höhenunterschied erfolgreich überwunden erreichte meine Gruppe durch die schroffe Berglandschaft schließlich den farbenfrohen Berg, der uns alle mit Instagram-tauglichen Fotos beeindruckte.

Oben auf dem dank der Metamorphose der Gesteine und des Klimawandels zum totalen Touristenhit gewordenen Viñicunca lässt sich Andi mit Lamas fotografieren.

Der Rainbow Mountain in der Nähe des mächtigen und schneebedeckten Ausangate entwickelt sich momentan zu einer Touristenattraktion, die es mit dem Machu Picchu aufnehmen will.

Wir posieren ganz stolz auf dem Gipfel des Viñicunca, wo wir uns auf einer Höhe von über 5.000 m befinden.

Seine Bekanntheit erlangte der knallbunte Regenbogenberg dank des Klimawandels. Die Millionen Jahre alte Schneedecke und die dicke Eisschicht sind geschmolzen und eine lange Zeit durch Sedimente entstandene ungewöhnliche Farbgebung kam zur Geltung.

Wir machen das Beste aus dem Tag und erklimmen mit dem abenteuerlustigen Teil der Gruppe auch den gegenüberliegenden roten Berg, um an die relativ neue Schlucht des Roten Tals zu gelangen.

Wir staunen und starren gemeinsam auf die atemberaubend schöne Schlucht, über die wir sofort feststellen, dass dieses erstaunliche Naturereignis bei Naturliebhabern in Kürze sehr populär sein wird.

Melinda sucht so lange, bis sie Schnee findet.

Wir sind froh, den wunderschönen Regenbogenberg bestiegen zu haben bevor die große Horde Touristen aus Cusco eingetroffen ist. Für uns geht es nun weiter, die beiden Inseln, Uros und Taquile, warten auf uns!

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