Nachdem wir die schwankenden Schilfinseln der Uros-Indianer besichtigt haben, verbrachte ich mit meiner Gruppe zauberhafte Tage mitten im Titicacasee. Wir genossen die besondere Gastfreundschaft meiner wunderbaren Freunde Mario und Julia und besuchten die schönsten Ecken der Insel, auf der wir das Leben der Menschen von Taquile, die Symbolik ihrer Tracht und die weltweit bekannte Textilkunst kennen lernten. Obwohl es in meinem Blog schon mal mehrere Berichte über die Inseln gegeben hat, finde ich beide so interessant und speziell, dass sie einen neuen Bildbericht verdienen. Viel Spaß beim Ansehen der Photos!

Die Uros-Inseln mitten im tiefblauen Wasser des Titicacasees wurden von den vor den anrückenden Inkas fliehenden Aymara-Indianern gebaut. Um ihren spezifischen Lebensraum zu verwirklichen, wurden auf Schilfblöcke kreuzweise Schilfbündel gelegt, die den Untergrund verfestigten.

Da sich das Schilf von unten her jedoch allmählich zersetzt, müssen die schwimmenden Binseninseln stets gewartet, sowie das Schilf alle zwei Wochen erneuert werden.

Die Ureinwohner pendeln tagtäglich vom Festland zu dutzenden schwankenden Schilfinseln, um eine große Anzahl von Touristen zu empfangen.

Auf dem riesigen Titicacasee, der reich an der Totora-Pflanze ist, dominieren die Totora-Schilfboote. Mit einem modern gebauten und Drachenköpfen verzierten Totora-Schilf-Katamaran (Caballito de Totora) können Interessierte für etwas Extrageld eine Runde fahren.

Meine Reisegruppe lässt sich auf der Schilfinsel mit einer indigenen Aymara-Frau fotografieren.

Einfache Lehmhäuser mit flachen Dächern und eine mit Sträuchern und Bäumen bewachsene natürliche Umgebung kennzeichnen die malerische Insel der Taquileños (wie die Inselbewohner genannt werden), die eine eigene, friedliche und einzigartige Welt bewahren.

Der höchste Punkt von Taquile liegt bei 4.050 m Höhe über dem Meeresspiegel. Eine kleine Kirche wurde auf der höchsten Erhebung der Insel von im Allgemeinen sehr aufgeschlossenen und wohlwollenden Eingeborenen gebaut.

Die aus der Tiwanaka-Kultur stammenden Ruinen sind nicht so spektakulär.

Die hügelige Landschaft der idyllischen Insel, die sich drei Stunden mit dem Boot von Puno entfernt befindet, beeindruckt mich sehr.

Vor dem bescheidenen Haus meines quechua-stämmigen Freundes Mario gibt es ein Bohnenfeld. Die hier Awas genannten Bohnen werden von den Einheimischen jeden Tag zum Mittagessen konsumiert.

Die Textilkunst spielt eine wichtige Rolle im Leben der Taquileños, daher veranstaltet unsere in Tracht gekleidete Gastgeberfamilie eine spontane Vorführung zur Freude der Mirador-Gruppe.

Ich habe Mario und Julia das erste Mal 2014 getroffen. Seitdem kehre ich mit meinen internationalen Gästen auf die Insel nur zu den beiden zurück.

Wir versuchen, der richtigen Technik zu folgen und sie zu beherrschen.

Es stehen viele reizvolle Handwerksprodukte zur Auswahl.

Der Nordstrand auf der Insel Taquile ist eine Pflichtattraktion.

Andi wagt sich am weitesten ins Wasser. Dennoch habe ich aus irgendeinem Grund auch dieses Mal das Gefühl, dass es im Heiligen See der Inkas kein richtiges Schwimmen geben wird…

Nach zweieinhalb Wochen verabschiedet sich meine Reisegruppe von Peru.

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