Nach mehreren vorbereitenden Hochgebirgsausflügen trekkte ich mit meiner taiwanesischen Wanderbegleitung zwei Tage lang in den peruanischen Anden. Wir haben den kristallklaren Gletschersee des peruanischen K2, des Nevado Huantsán, als aktuelles Tourziel gewählt. Unser begeistertes Wanderduo verbrachte die Nacht in einem winzigen Zelt am Rande der unglaublich riesigen Moräne. Es folgt ein Bildbericht über die Eroberung der Laguna Rajucolta.

Wir verließen schon im Morgengrauen Huaraz Richtung Süden und erreichten Macashca auf einer ungeteerten Nebenstraße mit einem lokalen Minibus. Mit unserem sympathischen Fahrer stiegen wir höher als das Andendorf und überwanden so schnell einige Höhenmeter. Durch die malerischen Dörfer des lang gedehnten Pariac-Tals näherten wir uns dem Rajucolta-Tal.

Bei einer Höhe von ca. 4.000 m erreichten wir die Grenze des Nationalparks.

Im Rajucolta-Tal marschierten wir entlang des gleichnamigen Flusses zum peruanischen K2 und zum Bergsee des stark vergletscherten Nevado Huantsán.

Durch meist leicht ansteigendes Gelände gelangten wir auf dem Quebrada Rajucolta zur Gletscherlagune von Huantsán, bekannt als der grausame Berg Perus.

Das Meeresauge ist nur wenige Gehminuten von unserem aktuellen Zeltplatz entfernt, wo wir den Abend im Einklang mit der Natur in perfekter Stille verbringen.

Am Aussichtspunkt der Lagune reflektieren wir die erfolgreiche 17 km lange Andenwanderung.

Meine ehrgeizige Wanderpartnerin Pan lächelt für ein Erinnerungsfoto an der Lagune Rajucolta.

Ein ungeheur zerklüfteter Gletscher an der Seitenwand des südlichsten Sechstausenders der Cordillera Blanca.

Wir übernachten auf einem idyllisch gelegenen Campingplatz.

Der Nevado Huantsán (6.369 m), genannt als der K2 der Anden, bietet auch in einer Nebelwolke einen fantastischen Anblick.

Huantsán ist der dritthöchste Berg in der Cordillera Blanca und der fünftgrößte in Peru.

Die vielfältige Schönheit der Andenvegetation.

Nach der frostigen Morgendämmerung scheint die Sonne tagsüber länger.

Magische Bilder der auch als Tambillo bekannten Lagune können bei Sonnenaufgang geschossen werden.

Hoch gegen den Himmel ragende schneebedeckte Berggipfel im Nationalpark der Cordillera Blanca, der die zauberhaftesten Schneelandschaften Perus verbirgt.

Die Bergenthusiastin Pan legte zusammen mit mir in zwei Tagen über 30 km zurück. Dennoch lächelte sie ständig und war froh, dass wir ein weiteres erfolgreiches andines Trekking hinter uns haben.

Wir verabschieden uns vom Gletschersee und passieren den schneebedeckten Fünftausender Cahan.

Nach leichtem Regen ist unsere Wanderung bis zum Dörfchen Macascha beeindruckend schön.

Auf über viertausend Metern leben Einheimische in einfachen Hütten wie dieser und dergleichen.

Es gibt viele schöne Fotografie-Themen während einer Hochgebirgswanderung.

Am nächsten Tag – nach einer weiteren Etappe von 17 km – kehrten wir zu unserer Basis in Huaraz zurück. Jetzt werden wir uns entspannen und neu planen!

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